Ilias

Ilias

Die Ilias ist ein antikes Vers-Epos aus dem 8. Jhd. v. Chr. des griechischen Dichter Homers. Sie illustriert eine Folge von 51 Tagen des trojanischen Krieges, der im 12. Jdh. v. Chr. stattgefunden hat.

Die Ilias ist eine der ersten literarischen Zeugnisse der europäischen Kultur, weswegen ihr eine herausragende Bedeutung zukommt. Zahlreiche Schriftsteller und andere Künstler haben sich mit ihr auseinandergesetzt und ihre Helden Hektor, Odysseus oder Achilles zählen zu den bekanntesten Figuren der Weltliteratur.

Der Kampf um Troja dauerte 10 Jahre, womit die Ilias nur einen Ausschnitt des langjährigen Kriegs beschreibt. Der Name Ilios, von dem sich der Titel des Stücks ableitet, ist gleichbedeutend mit dem Namen der Stadt Troja. Eine der berühmtesten Szenen aus der Ilias ist die Leichenschändung des trojanischen Königssohns Hektors durch den griechischen Helden Achilles.

Dieser schleift den an seinen Pferdewagen gebundenen toten Körper Hektors um die Stadtmauern Trojas. Eines der wesentlichen Motive der Ilias ist der Zorn des Achilles. Immer wieder mischen sich die antiken Götter Griechenlands in burlesken Szenen in das Kampfgeschehen. Auf beiden Seiten kämpfen Helden, die von Göttern abstammen.

Das Werk ist in 24 Bücher aufgeteilt, die im Original nach den 24 Buchstaben des griechischen Alphabets überschrieben sind. In der in Deutschland geläufigen Übersetzung von Johann Heinrich Voß werden die Kapitel als Gesänge überschrieben.

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Genre: Historisch

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